Kreis baut Radweg an der K 16 in Seppenrade
Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr, Kreisdirektor Dr. Linus Tepe und Bürgermeister Ansgar Mertens, Stadt Lüdinghausen, kamen nun am Montag, den 25. August 2025, am Ort des künftigen Geschehens zusammen, um den Neubau eines Radweges an der K 16 anzukündigen.
Die K 16 verläuft südlich von Dülmen und verbindet Hausdülmen mit Seppenrade. Die Fahrbahn ist eng und ein separater Radweg fehlt bisher. Mit der zunehmenden touristischen Erschließung des nahegelegenen Naturschutzgebiets Borkenberge nimmt das Radverkehrsaufkommen auf diesem Streckenabschnitt deutlich zu. Zudem ist auf der Strecke eine Geschwindigkeit von bis zu 100 km/h erlaubt. Daher möchte der Kreis Coesfeld die Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer erhöhen.
„Zuerst sind jetzt die 180 m Radweg geplant. Dann erfolgt ein zweites Teilstück im weiteren Verlauf der K16 hin zur K17, das auf Höhe des Flugplatzes Borkenberge beginnt und in Richtung Hausdülmen führt. Dieser Abschnitt wird etwa 1,4 km lang sein. Bei den Vorbereitungen haben wir engmaschig mit der Stadt Lüdinghausen zusammengearbeitet. Insgesamt kommt so einiges an Radwegstrecke zusammen. An dieser Stelle verläuft außerdem auch das Radverkehrsnetz NRW über die K 16“, führt Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr aus.
Kreisdirektor Dr. Linus Tepe erläutert: „Finanziert wird die Baumaßnahme einerseits durch Fördermittel – zu 90 Prozent, den Rest steuert die Kommune bei.“ Bürgermeister Ansgar Mertens betont: „Der Radwegneubau an der K16 ist eine tolle Maßnahme. Wir sind dem Kreis dankbar, dass er einen intensiven Radwegeausbau verfolgt. Der erste Abschnitt ist ein schöner Start.“
Die Baukosten belaufen sich auf ca. 180.000 €. 90 Prozent werden aus dem Förderprogramm Nahmobilität (Sonderprogramm Stadt & Land) finanziert. Den Eigenanteil übernimmt die Stadt Lüdinghausen. Die Baulänge für den ersten Bauabschnitt beträgt 180 m. Es ist geplant, Anfang Oktober mit den Arbeiten zu beginnen, die dann zwei Monate dauern sollen.